Banque Havilland (Liechtenstein) AG übertrifft letztjährigen Rekordgewinn

VADUZ - Die Banque Havilland (Liechtenstein) AG konnte bereits in 2019 den Erfolg ihrer Strategie durch ein Rekordergebnis in den letzten 10 Jahren untermauern. Trotz widriger Umstände konnte der Jahresgewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut um 4,2 Prozent auf 1,5 Mio. Franken gesteigert werden. 

Wie die Banque Havilland am Donnerstag mitteilte, führten die um 11,0 Prozent gestiegenen Kundenvermögen zu einem um 4,6 Prozent gestiegenen Erfolg aus dem Kommissiongeschäft von 4,9 Mio. Franken. Die Aufwertung des Schweizer Frankens, insbesondere zum US-Dollar, und der erhöhte Druck auf das Zinsumfeld verhinderten trotz höheren Forderungen gegenüber Kunden sowie gestiegenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren eine Verbesserung des Erfolges aus dem Zinsgeschäft, welches sich um 3,6 Prozent auf 2,7 Mio. Franken reduzierte. Der Erfolg aus Finanzgeschäften steuerte mit 2,2 Mio. Franken positiv zu einem Erfolg aus ordentlicher Geschäftstätigkeit von 10,4 Mio. Franken (Vorjahr: 11,1 Mio. Franken) bei. Ein umsichtiges Kostenmanagement führte zu einer Reduktion des Geschäftsaufwandes um 6,5 Prozent auf 8,8 Mio. Franken. Zu dieser Entwicklung trugen die um -11,3 % auf 4,7 Mio. Franken reduzierten Personalkosten massgeblich bei.

Das Ergebnis aus der normalen Geschäftstätigkeit stieg somit um 4,7 Prozent auf 1,5 Mio. Franken. Die Erhöhung der flüssigen Mittel und Forderungen gegenüber Banken von 63,8 Mio. auf 210,2 Mio. Franken und die Erhöhung der Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapiere um 52,5 Prozent auf 155,4 Mio. Franken begründet die Banque Havilland in den stark angestiegenen Kundeneinlagen von 415,6 Mio. Franken (Vorjahr: 228,1 Mio. Franken). Die Bilanzsumme erhöhte sich massgeblich von 297,7 Mio. auf 513,1 Mio. Franken. Die Bank verfügt weiterhin über eine hohe Eigenkapitalausstattung mit einer Tier 1 Ratio von 22,8 Prozent, einer ausserordentlich guten Leverage Ratio von 8,5 Prozent und eine Liquidity Coverage Ratio von 301,2 Prozent

Bank sieht sich für das laufende Jahr gerüstet

"Aufgrund der weitreichenden staatlichen Stützungsmassnahmen der Volkswirtschaften und Notenbanken, aber auch insbesondere aufgrund der Entwicklung eines Impfstoffes gegen die Pandemie, gehen wir von einer Erholung der Weltwirtschaft aus", schreibt die Banque Havilland in einer Aussendung. Die hohe Liquidität in den Finanzmärkten und das Abschmelzen der Zinsen in den Anleihemärkten führte zu historischen Höchstbewertungen an den Aktienmärkten. Dies stellte auch an Vermögensverwalter erhöhte Anforderungen und hat gezeigt wie wichtig langfristige und nachhaltige Anlagen sind, um auch solche Krisen gut zu überstehen. "Unsere Vermögensverwaltung konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut ihre Qualitäten unter Beweis stellen und so die Benchmark in vielen Bereichen übertreffen. Wir sind für die Herausforderungen im neuen Jahr gut gerüstet und freuen uns unsere Kundinnen und Kunden in dieser bewegenden Zeit gut beraten zu dürfen", schreibt das Institut.

(source: Volksblatt (German Edition))

Cookies contribute to a smoother browsing experience of the Website. By using it, you agree to the use of cookies. Read more