«Das beste Ergebnis untermauert»

Die Banque Havilland (Liechtenstein) AG blickt auf erfolgreiche Geschäftsjahre zurück. Im Jahr 2016 brauchte die Bank eine wesentliche
Verstärkung und der heutige CEO, Marc Arand, machte die Bank wieder so profitabel, dass sie 2019 ein Rekordergebnis erzielte.

Die Banque Havilland (Liechtenstein) AG konnte bereits 2019 den Erfolg ihrer Strategie durch das Rekordergebnis der vergangenen 10 Jahren untermauern (siehe Grafik). Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte der Jahresgewinn erneut um 4,2 Prozent auf 1,5 Millionen Franken gesteigert werden. Die um 11 Prozent auf 996,3 Millionen Franken gestiegenen Kundenvermögen führten zu einem um 4,6 Prozent gestiegenen Erfolg aus dem Kommissiongeschäft von 4,9 Millionen Franken.

Die Aufwertung des Schweizer Frankens, insbesondere zum US-Dollar, und der erhöhte Druck auf das Zinsumfeld verhinderten trotz gestiegenen Forderungen gegenüber Kunden sowie gestiegenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren eine Verbesserung des Erfolges aus dem Zinsgeschäft, das sich um 3,6 Prozent auf 2,7 Millionen Franken reduzierte. Der Erfolg aus Finanzgeschäften steuerte mit 2,2 Millionen Franken positiv zu einem Erfolg aus ordentlicher Geschäftstätigkeit von 10,4 Millionen Franken (Vorjahr: 11,1 Millionen Franken) bei. Ein umsichtiges Kostenmanagement führte zu einer Reduktion des Geschäftsaufwandes um 6,5 Prozent auf 8,8 Millionen Franken. Zu dieser Entwicklung trugen die reduzierten Personalkosten mit einem Minus von 11,3 Prozent (4,7 Millionen Franken) massgeblich bei. Das Ergebnis aus der normalen Geschäftstätigkeit stieg folglich um 4,2 Prozent auf 1,5 Millionen Franken.

Die Kundeneinlagen sind stark gestiegen

Die Erhöhung der flüssigen Mittel und Forderungen gegenüber Banken von 63,8 Millionen Franken erhöhten sich auf 210,2 Millionen Franken, die Erhöhung der Schuldverschreibungen sowie anderen festverzinslichen Wertpapieren um 52,5 Prozent auf 155,4 Millionen Franken begründet sich in den stark angestiegenen Kundeneinlagen von 415,6 Millionen Franken (Vorjahr: 228,1 Millionen Franken). Die Bilanzsumme erhöhte sich massgeblich von 297,7 Millionen Franken auf 513,1 Millionen Franken.

Die Bank verfügt weiterhin über eine hohe Eigenkapitalausstattung mit einer Tier 1 Ratio von 22,8 Prozent, einer ausserordentlich guten Leverage Ratio von 8,5 Prozent und einer beeindruckende Liquidity Coverage Ratio von 301,2 Prozent. Aufgrund der weitreichenden Stützungsmassnahmen der Volkswirtschaften und Notenbanken, aber auch insbesondere aufgrund der Entwicklung eines Impfstoffes gegen die Pandemie geht die Geschäftsleitung der Banque Havilland (Liechtenstein) AG von einer Erholung der Weltwirtschaft aus. Die hohe Liquidität in den Finanzmärkten und das Abschmelzen der Zinsen in den Anleihemärkten führte zu historischen Höchstbewertungen an den Aktienmärkten. Dies stellte auch an Vermögensverwalter erhöhte Anforderungen und hat gezeigt, wie wichtig langfristige und nachhaltige Anlagen sind, um auch solche Krisen gut zu überstehen. Die Vermögensverwaltung konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut ihre Qualitäten unter Beweis stellen und so die Benchmark in vielen Bereichen übertreffen. Die Bank ist für die Herausforderungen im neuen Jahr gut gerüstet und freut sich, ihre Kundinnen und Kunden in dieser bewegenden Zeit gut beraten zu dürfen.

Das Ziel: Eine finanzstarke und sichere Bank zu etablieren

Die Banque Havilland (Liechtenstein) AG wurde 2014 von der Banque Havilland SA, Luxemburg, gekauft und ist heute im 100-prozentigen Besitz der Banque Havilland SA. Die Banque Havilland SA wurde wiederum von der Familie Rowland in Luxemburg gegründet, mit dem Ziel, eine unabhängige und vor allen Dingen finanzstarke und sichere Bank zu etablieren, die sich durch ihre unternehmerische Ausrichtung von den Wettbewerbern unterscheidet.

Die unternehmerische Ausrichtung spiegelt sich im Wesentlichen durch eine starke Kundenorientierung wider, da ein Grossteil der Kunden ebenfalls Unternehmer sind und sich eine Bank wünschen, die ihre Anforderungen versteht und teilt. Die Banque Havilland Gruppe bietet Private Banking, Vermögensverwaltung, Vermögensstrukturierung und Depotbankdienstleistungen für Investmentfonds an den Standorten Luxemburg, Liechtenstein, London, Monaco, Zürich, Genf und Dubai an.

Die Werte der Gründerfamilie spielen eine entscheidende Rolle

In Luxemburg gegründet, hat sich die Gruppe zu einer internationalen Bankengruppe entwickelt, basierend auf der Idee, eine Bank zu etablieren, bei der die Werte der Gründerfamilie wie Verantwortung, Gerechtigkeit, Sorgfalt und Integrität im täglichen Geschäft eine entscheidende Rolle spielen. Eine Bank, die einen sicheren Hafen für das Vermögen bietet sowie eine Servicequalität und eine Diskretion gewährleistet, die von einer exklusiven Privatbank erwartet werden darf. Marc Arand, CEO der Banque Havilland (Liechtenstein) AG, befand sich in der glücklichen Lage, die Banque Havilland SA zusammen mit der Rowland Familie zu gründen, da er ursprünglich aus dem Investmentbanking stammt. Durch diesen Hintergrund sind ihm diese komplexen Themen bekannt und das kommt den Kunden der Bank, die mehrheitlich Unternehmer sind, zugute. Zum Zeitpunkt der Akquisition der Banque Havilland (Liechtenstein) AG war Marc Arand als COO in der Banque Havilland SA und damit sowohl für die Akquisition als auch für die Integration, der Banque Havilland (Liechtenstein) AG in die Gruppe verantwortlich. Nachdem die Bank 2015 mit 4,1 Millionen Franken den höchsten Verlust ihrer Unternehmensgeschichte verbuchen musste, ist Marc Arand in Absprache mit der Familie zum Ergebnis gekommen, dass die Banque Havilland (Liechtenstein) AG eine wesentliche Verstärkung benötigt. Nachfolgend wurde er am 1. Mai 2016 zum CEO der Havilland (Liechtenstein) AG ernannt. Seitdem arbeitet die Bank wieder profitabel und konnte 2019 das beste Ergebnis der vergangenen 10 Jahre ausweisen. Das ist das Ergebnis eines Teams, das er seit 2016 aufgebaut hat. Der Erfolg aus der ordentlichen Geschäftstätigkeit konnte zwischen 2015 und 2019 verdoppelt werden.

( source: Wirtschaft Regional )

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